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Was ist die Transition Town Bewegung?

Englisch “Transition” bedeutet “Wandel”, “Übergang”. Wohin und was sich wandelt bleibt offen – es ist also zunächst ein neutraler Begriff.

Wir wollen die Komplexität und die weltweit zunehmende Verflechtung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Systeme bewusst machen und vor allem dem durch Ressourcenknappheit („Peak Oil“ u.a.), Klimawandel und Wirtschaftskrisen notwendigen Wandel den Boden bereiten:

Ziel der weltweiten Transition Bewegung (mehr als 1000 Initiativen in mehr als 40 Ländern) ist es, die Entwicklung von nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen zu unterstützen. Daher fördern wir insbesondere kommunale Antworten in positiver und freudvoller Grundhaltung, die den ethischen Prinzipien unserer Charta entsprechen.  Selbstbestimmte Aktivitäten für einen Wandel hin zu einer sozial-ökologisch zukunftsfähigen Gesellschaft kenzeichnen „Transition Towns“ oder in deutsch „Städte im Wandel“.

Kurze Filme, die Beispiele der Transition Town Bewegung aufzeigen:

Zitate aus Wikipedia:

„Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung […] gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland.“ Zitat Wikipedia

„Ausgehend von der Beobachtung, dass die nationale und internationale Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums (Peak Oil) reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit ersten vorbereitenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Roh- und Treibstoffe reagieren müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören u. a. Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und resilient zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme.“ Zitat Wikipedia